Computernetzwerke bilden das Rückgrat der Kommunikationsinfrastruktur heutiger Unternehmen. Die Übermittlung von Sprache, Video und anderen Medieninhalten stellt hohe Anforderungen an die Netze im Hinblick auf Datenübertragungsraten und Zuverlässigkeit. Gleichzeitig steigt die Komplexität der Netzwerke mit der wachsenden Zahl an Teilnehmern und Diensten. Netzwerkadministratoren sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, Fehlfunktionen dennoch schnell zu lokalisieren und nachhaltig zu beseitigen. Dabei sind sie auf verlässliche Informationen zum Zustand einzelner Netzwerkdienste angewiesen.
Mit caplon® NETWORK MONITORING (NM) stellt die consistec GmbH eine zentrale SNMP-Probe vor, die Administratoren in die Lage versetzt, alle unternehmenskritischen Netzwerkdienste im Blick zu behalten.
Auch virtualisierte Dienste kann das neueste Mitglied der caplon® Produktfamilie überwachen – und das ganz ohne die Installation zusätzlicher Softwarekomponenten auf den betreffenden Systemen.
Möglich macht dies die zugrundeliegende caplon®-Technologie, die den Netzwerkverkehr – im Falle von caplon caplon® NM – verlustfrei mit bis zu 4 Gbit/s mitschneidet. Aus dem Netzwerkverkehr extrahiert die Software gezielt statistische Daten in Echtzeit zu beliebigen Diensten. Die gewonnenen Daten lassen sich entweder in der webbasierten grafischen Oberfläche von caplon® NM auswerten oder per SNMP in eine bestehende Monitoring-Lösung einbinden. Auf diese Weise können Administratoren zeitnah Unregelmäßigkeiten und Muster erkennen, die auf Fehler oder Angriffsversuche hindeuten.
Die integrierte Alarmierung setzt Administratoren über Abweichungen vom definierten Normalzustand eines Netzwerkdienstes in Kenntnis. Dadurch bemerken sie Probleme bereits in der Entstehungsphase und können rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten, um Ausfällen vorzubeugen.
Kommt es dennoch zu einem Ausfall, helfen die Langzeitstatistiken der SNMP-Probe bei der Ursachenanalyse und Störungsbeseitigung.
Welche Kenndaten eines Dienstes überwacht werden sollen, bestimmt der Benutzer über individuell konfigurierbare Paketfilter. Für zahlreiche Dienste liefert caplon® NM bereits Vorlagen mit, die einen schnellen Einstieg ermöglichen und den eigenen Anforderungen entsprechend angepasst werden können. Den schnellen Einstieg sichert auch die Konfektionierung als Appliance, die speziell aufeinander abgestimmte, besonders leistungsfähige Hardwarekomponenten mit der vorinstallierten caplon® NM-Software vereint.
Fazit:
Die Saarbrücker Experten für hochperformante Netzwerkprotokollanalyse-Tools liefern mit caplon® NM eine leicht zu integrierende Überwachungslösung, die auch hohen Datenübertragungsraten gewachsen ist. Durch die kontinuierliche Auswertung des Netzwerkverkehrs erhalten Administratoren ein Werkzeug, mit dem sie sich ein umfassendes Bild vom Zustand der betriebenen Netzwerkdienste machen können. Benutzerdefinierte Filter und Alarme, sowie die Generierung von Langzeitstatistiken unterstützen dabei, Anomalien rechtzeitig zu identifizieren und Fehlfunktionen entgegenzuwirken.
Die Leistungsmerkmale der caplon® NETWORK MONITORING Appliance im Überblick:
- Vier 1GE Trace Ports, SFP (für 10/100/1000 BaseSX oder 1000 BaseLX)
• Überwachung des Netzwerkverkehrs bei Datenübertragungsraten bis zu 4 GBit/s - Benutzerdefinierte Paketfilter für individuelle Analysen (Berkeley PacketFilter-Syntax)
• Filterung z.B. nach Host-Adressen, Subnetzen, Ethernet, Portranges, VLAN, ... - Einfacher Einstieg durch Templates für typische Anwendungsfälle (z.B. HTTP, E-Mail, ...)
• Minimaler Konfigurationsaufwand - Webbasierte Oberfläche zur grafischen Auswertung der Statistiken
- Bereitstellung der gesammelten Daten per SNMP
• MIB zur Integration in bestehende Monitoring-Lösung mit SNMP-Manager wird mitgeliefert
• Alternative zu NetFlow – bandbreitenintensive Diensten oder Subnetze lassen sich anhand der Analysen des Netzwerkverkehrs identifizieren und per SNMP abfragen (Top Talkers) - Anomalie-Erkennung anhand vorgegebener Schwellwerte oder mittels selbstlernender Analyse des Netzwerkverkehrs mit Alarmierung per E-Mail und SNMP-Traps
