Gebündeltes Know-how:

FuE-Kooperationsprojekt ADANIAN von DFKI und consistec

  von Dr. Dirk Leinenbach

 

So sieht effizienter Wissenstransfer in der Praxis aus: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) und die consistec Engineering & Consulting GmbH haben ihre Kräfte gebündelt. Das gemeinsame Ziel: die Entwicklung eines Systems zur Qualitätssicherung bei Datendiensten in Hochgeschwindigkeitsnetzen – das angesichts der kontinuierlich zunehmenden Bedeutung dieser Dienste erhebliche Zukunftspotenziale birgt. Diese Einschätzung teilt auch das Bundesminis-terium für Wirtschaft und Technologie, das das FuE-Kooperationsprojekt ADANIAN mit Mitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert.

 

Datendienste sind wichtige Bestandteile von Mobilfunk- und Festnetzen – im Hinblick sowohl auf die Steuerung der Netze als auch auf die Ertragssituation. Im Rahmen von serviceorientierten Architekturen gewinnen Datendienste ebenfalls zunehmend an Bedeutung in IT-Organisationen. Dennoch erfolgt die Überwachung der Qualität und Performance von Datendiensten bis dato lediglich in Teilaspekten. Gemeinsam wollen das DFKI und consistec hier endlich Abhilfe schaffen.

Im Fokus des vom BMWi geförderten FuE-Kooperationsprojekts ADANIAN der beiden Projektpartner steht die Entwicklung eines Systems zur Qualitätssicherung bei Datendiensten in Hochgeschwindigkeitsnetzen mit Datenraten von bis zu 10 Gbit/Sekunde. Ein Gebiet, das erhebliche Zukunftspotenziale birgt. Entsprechend wird das FuE-Kooperationsprojekt ADANIAN von consistec und DFKI vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit Mitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert. Aufseiten der consistec GmbH wird damit ein Forschungs- und Entwicklungsaufwand von sechs Personenjahren im Teilprojekt ADANIAN-FuE (Forschung und Entwicklung) abgedeckt.

 

ADANIAN steht für das adaptive Aufzeichnen von Netzwerkverkehr und die intelligente Applikationsüberwachung von verteilten Netzwerkdiensten. ADANIAN zielt dabei auf das Monitoring und die intelligente Analyse der Verarbeitungsschicht, des sogenannten Application Layer, bei hohen Datenraten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle Datenpakete garantiert verlustfrei erfasst werden. Nur so ist eine vollständige TCP-Rekonstruktion auch unter Lastbedingungen möglich. Daneben muss eine automatische Lastadaption sowie eine maschinell unterstützte Topologieerkennung inklusive intelligenter Korrelation von Requests und der zu den Requests gehörenden Antworten im Application Layer gewährleistet sein.

 

Die Förderung unseres ZIM-Kooperationsprojektes mit dem DFKI durch das BMWi sehen wir als Bestätigung für die Innovationskraft unseres Unternehmens. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft soll hier einmal mehr Spitzentechnologie entstehen, die zur Weiterentwicklung unserer Produkte beiträgt. Mit der ADANIAN-Lösung werden die Projekteinführungszeiten und der Aufwand bei der Überwachung von Datendiensten deutlich reduziert. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz entstehen völlig neue Möglichkeiten, die uns weitere Marktpotenziale erschließen.  

 


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