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Neue, zertifizierte consistec-Schulung „Agile Softwareentwicklung mit Scrum“

28. Juni 2012

Im Rahmen des Landesprogramms „Lernziel Produktivität“ wurde die consistec-Qualifizierungsmaßnahme "Agile Softwareentwicklung mit Scrum" aktuell als "Allgemeine Ausbildungsmaßnahme" anerkannt. Sie ist somit durch Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für Beschäftigte saarländischer Unternehmen förderfähig.


Die Schulung soll Teilnehmer mit den Konzepten der agilen Softwareentwicklung vertraut machen, das Framework Scrum und die damit verbundenen Rollen und Artefakte vermitteln und die Grenzen von Scrum aufzeigen. Zudem werden sinnvolle Ergänzungen aus dem Bereich der testgetriebenen Softwareentwicklung und Variationen der Methodik vorgestellt.

Im Mittelpunkt von Scrum steht das selbstgesteuerte Entwicklerteam. Damit das Team störungsfrei arbeiten kann, gibt es die Rolle des Scrum Master, der zum einen den Scrum-Prozess als Methodenfachmann steuert und zum anderen Probleme, die nicht die Entwicklung betreffen, zeitnah löst. Der Product Owner (Produktverantwortliche) hat die Aufgabe, Anforderungen zu definieren, zu priorisieren und bei Veränderungen der Priorität zu tauschen. Dabei steht er mit dem Entwicklungsteam in engem Kontakt und beantwortet alle inhaltlichen Fragen zu den Anforderungen.

Die Softwareentwicklung erfolgt bei Scrum in festen Zyklen, die als Sprints bezeichnet werden. Nach Ende eines Sprints sollen die neuen Funktionalitäten als auslieferbares Produktinkrement vorliegen. Dies umfasst nicht nur die Implementierung neuer Features sondern genauso deren Dokumentation und Tests. Die neuen Funktionen werden nach dem Sprint vom Product Owner im Rahmen eines Sprint-Reviews präsentiert und abgenommen.

Ganz im Sinne von Scrum können die Teilnehmer die Schwerpunkte der Workshops durch das Mitgestalten des Workshop-Backlogs mitbestimmen. In den Workshops werden die Teilnehmer durch das Lösen von Übungen in kleinen Teams eng eingebunden und gleitend in die Scrum-Philosophie sowie die Scrum-Artefakte eingeführt.

Das Managementframework Scrum basiert auf der Theorie der empirischen Prozesssteuerung und wird seit Anfang der 90er Jahre zur Entwicklung von Software eingesetzt. Scrum verwendet einen iterativen, inkrementellen Ansatz, um bessere Vorhersagbarkeit zu ermöglichen und das Risiko in Softwareentwicklungsprojekten zu beherrschen.

Scrum wird heutzutage bei vielen Entwicklungsabteilungen in Konzernen eingesetzt und ist immer öfter im Anforderungskatalog für Bewerber in Stellenausschreibungen zu finden.

Für mehr Informationen zur Schulung, zu Schulungsinhalten und zur Förderung durch Landesmittel  kontaktieren Sie uns gerne.

 


 

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